Wo wir waren

Hier eine Liste der Lagerplätze, die wir in der Vergangenheit besucht haben.

Westernohe

Hier waren wir 1989, 1999, und 2009.

Westernohe liegt mitten im Westerwald. Der Ort ist so klein, daß er auf fast keiner Landkarte erscheint, höchstens auf Wanderkarten 1: 25000. Wer ihn sucht, sollte nach 56477 Rennerod Ausschau halten, von dort sind es noch ca. 3 km in südöstlicher Richtung bis Westernohe. Was hat uns hierher verschlagen? Nun, hier liegt das Bundeszentrum der DPSG. Unser Verband meint dazu:

Im Bundeszentrum schlägt das Herz des Verbandes!’ – so war es immer wieder zu hören. Manchem mag eine solche Formulierung zu pathetisch erscheinen, dennoch steckt eine gute Portion Wahrheit in dieser Aussage! Das Bundeszentrum ist eine für den Verband als ganzen besonders bedeutsame Einrichtung:

  • Hier treffen Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem gesamten Bundesgebiet und durchaus auch aus anderen Nationen aufeinander;
  • hier fanden und finden Großveranstaltungen unseres Verbandes statt;
  • hier haben Tausende von DPSGlerinnen und DPSGlern an ihrem Woodbadgekursen teilgenommen;
  • hier ist ein Stück Natur, welches für die Arbeit in Meute, Trupp, Runde und Stamm Möglichkeiten schenkt, die so an anderer Stelle kaum gegeben sind.

Ergänzend können wir vielleicht noch sagen: Das Schönste an dem Platz ist, daß, egal welches Problem man hat, immer ein Ansprechpartner da ist, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Egal, ob es um Probleme mit der Wasserversorgung, der Abfallentsorgung oder einer fehlenden Idee für ein Spiel geht, kompetente Hilfe kann man schnell finden, meistens am “Bauwagen”, dem Aufenthaltsort der Zivis und des “Camp Staff Teams

Empfehlenswert ist eine Badetag in der nahen Krombachtalsperre und eine Paddeltour auf der Lahn.

Das ganze Gelände umfaßt ca. 28 ha, das entspricht ca. 40 Fußballfeldern. Es gibt hier viele kleine Zeltplätze, alle mit Waschhaus, Dusche und WC. Außerdem gibt es hier vier Gebäude mit insgesamt 105 Betten, die Gruppen das ganze Jahr über zur Verfügung stehen. Wer es sich leisten kann, kann sich auch Ausrüstung (z.B. Gerüstzelte oder Jurten), oder auch einen Kleinbus hier ausleihen. Infos über:
DPSG – Bundeszentrum Westernohe – Zum Weitstein 50 – 56479 Westernohe, Tel.: 02664 – 507-0, Fax: 02664 – 507-49

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Alf an der Mosel

1997 und 1998
Alf liegt 20 km südlich von Cochem, direkt an der Mosel. Es gibt hier mehrere verschiedene Zeltplätze, die der Stadt gehören und über die Stadtverwaltung vermietet werden. Die Plätze, den wir 1997 und 1998 hatten, lagen direkt an einem kleineren Bach, der bei heißem Wetter oft Abkühlung brachte (gewollt oder ungewollt), und der unsere Jüngeren immer wieder faszinierte und dazu animierte, einen Staudamm mit “Hafen” sowie mehrere Schiffe zu bauen. Zum Platz, den wir 1997 hatten, gehörte ein Toilettenhäuschen (ein Holzverschlag mit vier IDEAL – Standard – Becken, aber ohne Wasserspülung). Es gab einen Wasseranschluß, aber leider keinen Stromanschluß. Waschstellen waren vorhanden, und eine Dusche haben wir uns wieder mal selber errichtet. Der Platz hat einen großen Nachteil: Er liegt direkt an einer relativ stark befahrenen Straße, und die Platzausfahrt liegt direkt hinter einer unübersichtlichen Kurve. Wer sich aber damit abfinden kann und auch ohne Strom auskommt, für den ist der Platz durchaus zu empfehlen.

Der Zeltplatz, den wir 1998 hatten, ist zweigeteilt und liegt gegenüber des anderen Platzes. Ein Teil des Platzes liegt direkt am Bach, der andere etwas höher daneben. Beide Platzhälften bieten genug Raum für ca. 60 Personen. Wir haben nur den unteren Platz mit Zelten bebaut, und den Oberen als Spielwiese genutzt.
Der Platz hat einen Wasseranschluß sowie Waschstellen und Toiletten (eine Holzhütte, auch mit IDEAL – Standard – Becken, aber wesentlich “komfortabler” als auf dem Platz im Jahr davor). Die Duschen… naja, haben wir wieder mal selbstgebaut; Strom ist auch hier nicht vorhanden, wir haben uns aber mittlerweile daran gewöhnt.

In beiden Jahren haben wir vom zuständigen Förster ausreichend Brenn – und Bauholz zur Verfügung gestellt bekommen. Am besten ist, man setzt sich schon einige Wochen vor dem Lager mit ihm in Verbindung, damit er entsprechendes Holz zurücklegen kann.

Seine Adresse lautet:
Foerster Markus Rink
Junkersgasse 8
56859 Alf an der Mosel
Tel.: 06542/2666

Eine Sache noch, die vielleicht interessant sein kann: Wir hatten in beiden Jahren ziemliche Probleme mit Zecken. Alf ist aber nicht FSME – gefährdetes Gebiet (zumindest 1998 noch nicht), also keine Panik ;-) .

Kontakt durch:
Verbandsgemeindeverwaltung Zell / Mosel, Postfach 1220, 56852 Zell / Mosel
Zuständig ist Herr Adams, Tel.: 06542 / 701-53

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Rhens

Hier waren wir 2002
Rhens liegt etwa 15 km südlich von Koblenz, direkt am Rhein. Wir waren auf dem “Jugendzeltplatz am Pfaffenwäldchen”. Der Platz selber liegt auf einem Berg, umgeben von 2 Seiten mit Wald. Bis nach Rhens sind es etwa 6,5 km mit dem Auto oder 4,5 km zu Fu&szlig. Der Platz ist für etwa 500 Personen ausgelegt.

Auch fü diesen Platz braucht man stabile Häringe, denn nach einer dünnen Schicht Erde kommt Felsen. Mit Löchern für Lagerbauten kann man sich also länger beschäftigen.

Zum Platz gehört ein Haus mit WCs (6 oder 7 für Männer + Urinal, 7 für Frauen) sowie Duschen (jeweils 2 Einzelkabinen und je eine Gruppenkabine) und Waschbecken.

Es gibt Warmduschzeiten (morgens von 6 Uhr bis 9 Uhr, abends von 17 Uhr bis 21 Uhr), außerhalb dieser Zeiten ist die Dusche (meistens) kalt.

Die Reinigung der sanitären Einrichtungen erfolgt im Wechsel von allen Gruppen, einmal morgens und einmal abends; das Reinigungsmaterial wird dabei vom Platzverwalter gestellt.
Mit dem Toilettenpapier sieht das allerdings anders aus: Wir sind es gewohnt, daß der Toilettendienst dafür zuständig ist, daß auf den Toiletten immer ausreichend Papier vorhanden ist. Wir konnten uns allerdings zumindest mit den anwesenden Gruppen nicht darauf einigen, das so zu machen. Also hat bei uns immer die letzte Nachtwache dafür gesorgt, daß zumindest morgens Papier vorhanden war (von dem dann natürlich alle Gruppen dankbar genommen haben…), und wer später zur Toilette ging, mußte halt selber immer Papier mitnehmen.

In den Sommermonaten ist der Platzwart übrigens täglich auf dem Platz, was manchmal schon etwas nerven kann. Er unterhält einen Kiosk am Platz, und Getränke kann man auch bei ihm kaufen. Tut man das ist er in vielen Dingen sehr hilfsbereit. Allerdings sollte man über den Preis verhandeln…

Brennholz kann man auch beim Platzwart kaufen (30 EUR pro Raummeter, Eichenholz), es gibt allerdings (in Buchholz, etwa 15 km) ein Sägewerk, bei dem man Reste günstig erhalten kann. Damit hatten wir dann das Eichenholz für die Glut, und die Reste vom Sägewerk für “das Feuer”.

Bauholz ist auch am Platz vorhanden und kostet 0,50 EUR Leihgebühr pro Stange.

Der Platz selber kostet 2,60 EUR pro Tag / Person, inkl. Wasser und Strom (täglich für etwa 2 Stunden).

Kontakt über die Homepage des Platzes: http://www.jugendzeltplatz-rhens.de


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Blankenheim-Alendorf

Unser Platz 2001
Alendorf liegt, wie auch Dollendorf, mitten in der Eifel, rund 30 km südlich von Euskirchen. Der Platz, auf dem wir waren, ist von drei Seiten mit Wald umgeben, an der vierten Seite wird er von einem Fußballplatz begrenzt. Der Platz ist relativ eben, und der Boden ist sehr steinig. Genauer: die obersten 5 Zentimeter sind Erde, danach kommt nur noch Stein und Geröll. Also stabile Häringe mitnehmen!
An sanitären Einrichtungen war eine Waschstelle mit 4 Wasserkränen sowie eine Toilette vorhanden. Es war eine Holzhütte mit vier “Toiletten”, also jeweils ein Brett mit einem Loch, auf dem aber eine WC – Brille samt Deckel saß, und einem darunter befestigten Fallrohr. Nicht jedermanns Sache, aber man gewöhnt sich an vieles… Wie wir erfahren haben, plant die Stadtverwaltung Blankenheim, der der Platz gehört, bis Mitte 2002 dort “richtige” WCs zu errichten. Eine Dusche haben wir uns selber gebaut, und wers braucht: Strom gibts auch am Platz.

Zu dem Platz gehören eine nach vorne offene Schutzhütte und ein Grillplatz, die etwas abseits gelegen sind.

Holz haben wir uns nach Absprache mit dem zuständigen Förster aus einem der nahegelegenen Wälder geholt, sowohl Brenn- als auch Bauholz. Brennholz gab es zwar auch direkt am Platz, schon kleingesägt und abgelagert, aber für 90 DM pro Raummeter…

Der Platz selber war sehr preiswert (Stand: 08/01). Wir haben in den ersten fünf (?) Tagen pro Tag 60 DM und ab dem sechten Tag pro Tag 52,50 DM bezahlt, unabhängig von der Teilnehmerzahl, und für Wasser und Strom zusammen kamen pauschal 15 DM pro Tag dazu.
Kontakt über die Gemeindeverwaltung 53945 Blankenheim, Tel.: (Vermittlung) 02449/87-0.

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Hofgeismar

Hier waren wir im Jahr 2000
Hofgeismar liegt etwa 25 km nordwestlich von Kassel. Der Platz liegt etwas außerhalb, trotzdem ist man aber in ca. 15 Min. zu Fuß in der Innenstadt des schätzungsweise 30.000 Einwohner zählenden Ortes.
Der Platz ist ca. 70 mal 100 m groß, in der Mitte durch eine Baumreihe in zwei Hälften geteilt. Wir haben uns dazu entschieden, in der oberen Hälfte unsere Zelte aufzubauen, und die untere zum Spielen zu nutzen. Zum Platz gehört ein Haus mit WCs (5 für Männer + Urinal, 5 für Frauen) sowie Duschen und Waschbecken. Im Haus befindet sich auch eine Küche mit einem großen Gasherd, einem Elektroherd, einer großen Spüle sowie entsprechend großem Külschrank. Die Küche war ziemlich komplett eingerichtet mit Töpfen in entsprechender Größe und Tellern und Besteck für ca. 50 Personen. Wir hätten das alles mitnutzen können, was wir aber nicht wollten, abgesehen vom Kühlschrank.
Weiter befindet sich im Haus ein Leiterzimmer, ausgestattet mit Fernseher, Videorecorder, Telefon usw. Auch das haben wir nicht mitbenutzt; es hätte auch Aufpreis gekostet.
Der Platz kostete 6 DM pro Nacht und Person, Wasser und ggf. Strom waren extra zu bezahlen. Das Haus heißt “Landheim großer Jäger”.
Bauholz lag direkt am Platz. Das durften wir nach Rücksprache und mit dem Versprechen, es nachher wieder (unzersägt!) zurückzulegen, nutzen. Brennholz haben wir über die Stadtverwaltung, Kreisforstverwaltung, organisiert, weil es in der gesamten Gegend keine Revierförsterei mehr gab. Das war aber letzendlich auch kein Problem, man hat uns einen Wald gezeigt, in dem vor kurzem viele Schneisen eingeschlagen wurden. Es lag sehr viel passend geschnittenes Holz auf dem Boden, was wir uns nur noch zusammmensuchen mußten (kostenlos).
Ein kleines Detail, was vielleicht noch interessant sein dürfte: direkt am Platz steht noch ein Haus, in dem zwei Familien wohnen. Mit denen haben wir aber keinerlei Kontakt gehabt. Sie haben sich auch nicht beschwert, als es nachts mal etwas lauter war, waren also ganz angenehme Nachbarn.

Kontakt über den “Landheimbeauftragten”:
Hartmut Nebelsiek, Reinhardshagen, Tel. 05544 / 221

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Murrhardt

Hier gewesen: 1996
Murrhardt liegt ca. 50 km nordöstlich von Stuttgart. Der Zeltplatz, den wir hier benutzt haben, liegt direkt an der Murr, einem kleinen Fluß. Der Platz selber war relativ groß, nur mußten wir uns diesen Platz ab der zweiten Hälfte unseres Lagers noch mit zwei anderen Zeltlagern teilen. Es gab hier insgesamt 8 feste Toiletten, eine Dusche (mit Duschmarken), Waschstellen und einen Stromanschluß. Die Vermieterin, die nebenbei noch einen Getränkehandel betreibt, wohnt direkt neben dem Platz. Das hat des öfteren zu Reibereien geführt, weil sie täglich mehrmals bei uns war und immer wieder was gefunden hatte, daß ihr nicht paßte. Den Getränkehandel haben wir nicht genutzt, da er uns zu teuer war.
Kontaktadresse:
Lore Krojer, Jugendzeltlager und Getränke-Abholmarkt, Wahlenmühle, 71540 Murrhardt
Tel.: 07192-8686

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Wegberg

1995
Wegberg liegt ca. 20 km südwestlich von Mönchengladbach. Wir haben hier einen Platz gefunden, der rundum von einem bepflanzten Wall umgeben war. Der Platz gehört den dortigen Pfadfindern. Es gibt hier einen Wasseranschluß und Strom sowie einen alten Bauwagen , der zwei Toiletten und mehrere Waschbecken beherbergt. Eine Dusche haben wir uns selber gebaut.
Direkt neben dem Zeltplatz liegt ein Spielplatz, der natürlich von unseren Jüngeren stark genutzt wurde; weniger schön war, daß in direkter Nachbarschaft mehrere Häuser standen. Die Bewohner fühlten sich teilweise durch den Lärm belästigt. Einer kam fast jeden Abend an, hat sich beschwert, sich ein Bier von uns getrunken, und danach war er wieder friedlich.
Kontaktadresse:
Hans-Josef Rosen, Krankenhausstr. 1, 41844 Wegberg, Tel.: 02434-4232

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Winterberg – Züschen:

1988 und 1994
In Züschen gibt es ein größeres Gelände, auf dem mehrere Lagerplätze liegen. 1988 haben wir auf einem Berg gezeltet. Direkt gegenüber war ein Abhang, an dem Drachenflieger starteten. Manchmal gabs interessante Bruchlandungen :-) Die Waschstellen haben wir uns selber gebaut, und die Toiletten waren relativ weit entfernt. Es gab auch Duschen, die waren in den gleichen Räumlichkeiten wie die Toiletten. Das war eine Hütte, die normalerweise wohl im Sommer den Drachenfliegern als Partyhütte diente. Die Duschen waren aber nur einmal wöchentlich, unter Absprache mit dem Vermieter, zu nutzen. 1994 wars noch etwas wilder. In dem Jahr haben wir unten im Tal gezeltet, direkt vor besagter Hütte. Eine Dusche haben wir uns selber gebaut, was auch kein Problem war. Aber – wir hatten 2 Nachbarlager, die alle die selben Toiletten benutzen mußten. So waren dann je zwei Damen – und Herrentoiletten für ca. 150 Leute vorhanden. Das war nicht besonders toll. Dieser Platz wird vermietet über:
Sport – und Freizeitgesellschaft Homberg mbH, 59955 Winterberg – Züschen,
Tel.: 02981 / 1535 oder 2793

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Büllingen – Wirtzfeld / Belgien

1993
Zelt brennt Wirtzfeld liegt in Belgien, knapp 40 km südlich von Aachen und nur wenige Kilometer hinter der Grenze. Unser Vorteil, denn fast alle sprachen hier deutsch. Einige Kilometer weiter half oft nur noch die französische Sprache, seltener englisch, weiter. Hier hatten wir einen Platz, der weder über Wasser, Strom noch Toiletten verfügte. Wasser wurde uns täglich frisch in einem
1000 – l -Tankanhänger von unserem Vermieter, einem Landwirt, gebracht, und als Toiletten mußten wir Chemie- Toiletten (die von Baustellen) nutzen.
Da der Platz an einem Abhang lag, konnten wir in einiger Entfernung vom Lager, weiter unten, eine Dusche aufbauen. (Wir benutzen einen Geiser, um warmes Wasser zu erzeugen, und der benötigt einen bestimmten Wasserdruck.) Unsere Kühltruhe, die wir immer mitnehmen, konnten wir beim Vermieter unterstellen. So mußten wir immer am Abend zu unserer Truhe fahren und Fleisch und Aufschnitt für den nächsten Tag holen.
Leider ist uns auf diesem Lager ein Mißgeschick passiert: Am ersten Tag brannte unser Aufenthaltszelt wegen eines defekten Gasschlauches ab. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. Aber seitdem sind wir wesentlich vorsichtiger im Umgang mit Gas, und wir stellen die Rollstühle immer ins Freie, damit die nicht nochmal mit abfackeln. Schließlich wollte die Krankenkasse knapp 30.000,- DM für zwei Rollstühle haben….
Kontaktadresse:
Ulrich Willers, Wirtzfeld 52, 4760 Büllingen, Belgien

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Tewswoos – Hohen Woos

Hier gewesen: 1992
Tewswoos – Hohen Woos liegt in Mecklenburg – Vorpommern, ca. 50 km südlich von Schwerin. Hier haben wir bei einem Privatmann einen Platz gefunden. Wir hatten fließend Wasser und Strom zur Verfügung, sowie Toiletten und Duschen, die sich in einem Anbau im Haus des Vermieters befanden. Der Platz war ziemlich groß, so daß wir neben dem Zeltplatz noch eine riesengroße Spielwiese zur Verfügung hatten. Einen Waldsee, der als Badesee diente (mit Bademeister usw.) und in einigen Kilometern Entfernung lag, konnten wir mit Fahrrädern sehr gut erreichen, die wir in dem Jahr mitgenommen hatten.
Kontaktadresse:
Fritz Döscher, Ziegelei 1, 19303 Hohen Woos, Tel.: 038759-20238

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Blankenheim – Dollendorf

Were here: 1991
Dollendorf liegt mitten in der Eifel, rund 30 km südlich von Euskirchen. Hier haben wir einen Platz von einem Privatmann zur Verfügung gestellt bekommen, der über einen Wasseranschluß und Toiletten verfügte. Die Toiletten müßten besser als “Donnerbalken” bezeichnet werden: Es war eine Holzhütte mit vier “Toiletten”, also jeweils ein Brett mit einem Loch, auf dem aber eine WC – Brille samt Deckel saß, und einem darunter befestigten Fallrohr. Nicht jedermanns Sache, aber man gewöhnt sich an vieles… Eine Dusche haben wir uns selber gebaut, und Strom haben wir vom Vermieter erhalten. Der wohnte rund 500 Meter entfernt, so daß wir ein ziemlich langes Verlängerungskabel verlegen mußten… Am Platz stand uns eine relativ große Schutzhütte zur Verfügung, die rundherum geschlossen werden konnte. Bei schlechtem Wetter konnte man sich mit hierin aufhalten, außerdem befand sich ein Grill darin, der durchaus auch bei gutem Wetter genutzt wurde.

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Radolfzell – Böhringen:

1990
Radolfzell liegt beinahe direkt am Bodensee, gut 20 km nordwestlich von Konstanz. In Böhringen lag unser Lagerplatz direkt neben einem kleinen Campingplatz. Wir waren dadurch etwas eingeschränkt, vor allem in Dingen, die die nächtliche Ruhe betrafen. Singen am Lagerfeuer war zu späteren Stunden nicht ohne Streit möglich. Aber es gab auch Vorteile, so gab es Duschen, die leider nur mit Duschmarken zu nutzen waren und Toiletten. Der Campingplatzbetreiber unterhielt nebenbei einen Kiosk, der vor allem von unseren Jüngeren stark genutzt wurde, um sich mit Eis, Cola oder Süßigkeiten reichlich einzudecken. Nicht zu vergessen ist der Badesee, der direkt neben dem Platz lag; er war kostenfrei zu nutzen. Vermietet wurde der Platz damals über den Campingplatzbetreiber.


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